Sonne vs. Solarium

Für die einen lässt sich natürlich Sonne durch nichts ersetzen, andere wiederum setzen auf die Strahlkraft der Sonnenbank. Ein Bräunungseffekt mit UVA-Strahlung kann jedoch nur erreicht werden, wenn der Anteil dieser Strahlen weit über dem natürlichen UVA-Gehalt der Sonne liegt. Messungen in Solarien zeig(t)en bei allen untersuchten Geräten jedoch eine viel zu hohe Bestrahlungsstärke.
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Wer sich also regelmäßig, vielleicht sogar täglich dieser UVB-Bestrahlung aussetzt, erhöht somit tagtäglich auch sein Risiko, das Erbgut einzelner Hautzellen intensiv zu schädigen – auch ohne Sonnenbrand. Die so geschädigten Zellen können auch als „Keimzellen“ für die Entstehung von Hauttumoren angesehen werden. Die Internationale Krebsforschungsagentur (International Agency for Research on Cancer, IARC) hat nicht nur UV-Strahlung allgemein, sondern ganz besonders auch Solarien in die höchste Kategorie für krebsauslösende Faktoren eingestuft: Damit erhalten Geräte zur künstlichen Bräunung die gleiche Einstufung wie Asbest, Tabak oder andere bekannte Karzinogene. Die UV-Strahlung im Solarium kann unter Umständen sogar schädlicher sein als die natürliche. Vor allem die intensive UVA-Strahlung dringt bis tief in die Lederhaut ein, wo sie die Haut bis zu sechsmal schneller altern lässt. Die Strahlung kann sogar Hautkrebs verursachen. Prinzipiell sollte man nur zertifizierte Solarien aufsuchen, die den Anforderungen der Strahlenschutzkommission entsprechen. Geschultes Personal und gut sichtbare Informationen zum sicheren Gebrauch der Sonnenbänke sind dabei obligatorisch.
Expertentipp
Sonne trocknet die Haut aus. Cremen Sie mit After-Sun- oder Feuchtigkeits-Lotion. Nach dem Urlaub mit fetterer Creme.
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