Irrtümer über Solarien

Solarien unterstützen gesundes Bräunen
Auch Solariumbräune schützt nicht vor dem natürlichen UV-Licht. Ein Fakt, den bei einer entsprechenden Umfrage fast 40 Prozent der befragten Personen nicht wussten. Denn UVA-Strahlung lagert das in der Haut vorhandene Pigment lediglich um, bildet es jedoch nicht neu. Prinzipiell gibt es auch keine „gesunde“ Bräune, da jede Bräunung Ausdruck eines gewissen Maßes an Schädigung der Haut bedeutet.

Solarien strahlen anders als die Sonne
Viele Heimgeräte und Höhensonnen haben einen höheren UVB-Anteil als moderne teure Studiogeräte. Das UVB-Licht ist kurzwelliger und energiereicher und kann nicht so tief eindringen. Durch geringe Dosen bildet die Haut eine Lichtschwiele, eine Verdickung der obersten Hautschicht. Sie wirkt wie ein natürlicher Sonnenschutz. Neuere Messungen der Zeitschrift „Ökotest“ bestätigen, dass die UVA-Menge bei nahezu allen getesteten Solarien viel zu hoch ist. In manchen Geräten um das Zehn- bis Fünfzehnfache erhöht. Aber auch die verbleibenden UVB-Strahlen dürfen wegen ihrer hohen biologischen Wirksamkeit bei der Entstehung von Hautbeschädigungen und als „Keimzellen“ für Krebserkrankungen der Haut nicht unterschätzt werden.

Vorbräunen für den Urlaub
Einen derartigen Schutz für ihre Haut könnten nur UVB-Strahlen aufbauen. Sonnenbänke strahlen dieses Lichtspektrum aber in der Regel kaum aus. Somit ist es nicht möglich, im Solarium die Haut für den Urlaub vorzubräunen. Auch wenn man also durch die Sonnenbank vermeintlich vorgebräunt ist, in der natürlichen Sonne muss man sich genauso schützen, als wäre man blass.
Expertentipp
Sonne trocknet die Haut aus. Cremen Sie mit After-Sun- oder Feuchtigkeits-Lotion. Nach dem Urlaub mit fetterer Creme.
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