Risikofaktoren
Allgemeine Infos zum Risiko Hautkrebs
Etwa 140.000 Menschen erkranken in Deutschland pro Jahr an Hautkrebs. Die Zahl der anteiligen Todesfälle wird auf 3.000 geschätzt. Unter der Diagnose Hautkrebs werden jedoch verschiedene Typen dieser Erkrankung zusammengefasst. Die Ursachen für das Entstehen von Hautkrebs können verschiedener Art sein. Hier stellen wir ihnen einige der wichtigsten Risikofaktoren vor. Zu den größten Risikofaktoren zählt zweifellos die UV-Strahlung. Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt deshalb, jährlich nicht mehr als 50 Sonnenbäder zu nehmen. Denn die Sonne fördert die Bildung von Muttermalen und Leberflecken. Diese wiederum erhöhen das Risiko, einen Hautkrebs zu entwickeln – auch viele Jahre danach. Dabei sind je nach Hauttyp, Intensität der jeweiligen Faktoren und genetischer Disposition individuell unterschiedliche Auswirkungen zu verzeichnen. Testen Sie dies in unserem Hautalterungssimulator.

Tabellarische Übersicht
| Einflüsse und Risikofaktoren | Auswirkung |
|---|---|
| Sonne | Bräunung erfolgt über eine Rötung, Schädigungen in der Oberhaut erfolgen durch UV-B, aber auch Schädigungen in der unteren Haut durch UV-A |
| Solarium | Weniger Rötung, aber Schädigung durch UV-A: Spätschäden (erst nach 20 Jahren sichtbar), Schädigung im Bindegewebe (tieferer Bereich der Haut), frühzeitige Hautalterung (Lederhaut), Altersflecken, sichtbare Äderchen, Tumore sind mgl. |
| Sonnenbrand | Schädigung der Haut, kann Spätfolgen haben |
| Hautschutz | Verringert die Schädigung der Haut |
| Rauchen, zu viel Alkohol | Durchblutung der Haut ist schlechter, die Haut erscheint grauer/ blasser, Haut altert früher, Elastizität lässt nach, Haut wird dünner |
| Ungesunde Ernährung | Verschiedene Hauterkrankungen sind mgl. ? bei Vitaminmangel kann es zu Pigmentierungsstörungen kommen, Neigung zu Hautblutungen |
| Flüssigkeitsdefizit | Schlaffheit der Haut, Faltenbildung |
| häufige Diäten | Schlaffheit der Haut, Faltenbildung |
| Schlafmangel, Stress | Gefäße verengen sich und die Durchblutung wird geringer |
| Erblich bedingte Veranlagung | Einfluss auf Hauttyp und -merkmale (trockene, fettige oder Mischhaut) |
Expertentipp
Im Winter wird ein entstehender Sonnenbrand oft zu spät bemerkt, weil das Warnsignal, nämlich die Erwärmung der Haut, in der Kälte nicht spürbar ist.
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