UV-Licht & Einfluss
Mit der UV-Strahlung steigen die Risiken
Laut Bundesamt für Strahlenschutz gehen jährlich 140.000 Hautkrebs-Neuerkrankungen in Deutschland auf eine viel zu hohe ultraviolette (UV-) Strahlung zurück. Besonders Kinder und Jugendliche sollten sich deshalb vor UV-Strahlung schützen, da die junge Haut besonders empfindlich ist und sich die Folgen von erhöhter UV-Strahlung erst nach vielen Jahren zeigen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigen diese Erkenntnisse und damit den Fakt, dass UV-Strahlung die Entstehung von Hautkrebs begünstigt. Dies gilt sowohl für natürliche UV-Strahlung (Sonne) als auch für künstliche UV-Strahlung (z. B. Solarien). Das veränderte Freizeit- und Sozialverhalten großer Teile der Bevölkerung und ein bereits unter Jugendlichen ausgeprägtes Schönheitsideal in Bezug auf das eigene Erscheinungsbild führen zu einer eindeutigen Zunahme an Krankheitsfällen.

Sonne kann auch gut tun
Neben vielen Risiken jedoch ist ein – richtig dosiertes - Bad in der Sonne für viele Menschen ein besonderes angenehmes Mittel, das eigene Wohlbefinden zu steigern. Das gilt für jede Jahreszeit – wenn auch mit unterschiedlicher Intensität. Bereits wenige Sonnenstrahlen schaffen rundum ein wohliges Gefühl und haben zahlreiche positive Wirkungen auf unseren Körper, physisch und psychisch. Die Atmung wird angeregt ebenso wie die Durchblutung, Stoffwechsel und Hormonhaushalt. Die Sonne bringt ein Plus an Lebensfreude und hilft, die Abwehrkräfte des Körpers zu stärken sowie den Blutdruck und auch den Cholesterinspiegel zu senken. Ganz wichtig: Mit Hilfe der UV-B-Strahlung des Sonnenlichts wird außerdem das lebenswichtige Vitamin D gebildet. Sonne kann also ein ausgesprochener Gute-Laune-Faktor sein– wenn sie in Maßen genossen wird. Doch um all die positiven Effekte zu nutzen, reicht bereits die Strahlung im normalen Alltag. Ein bewusstes Sonnenbad ist also nicht nur unnötig sondern eben auch gefährlich.
Strahlung hat verschiedene Spektren: UV-A und UV-B
Als energiereichster Teil der optischen Strahlung grenzt die UV-Strahlung unmittelbar an den Bereich der ionisierenden Strahlung an und kann vor allem im kurzwelligen Bereich ähnliche Wirkungen wie diese hervorrufen. UV-Strahlung ist für den Menschen nicht sichtbar und auch nicht durch ein anderes Sinnesorgan wahrnehmbar. Viele wissen es (noch) aus der Schule: Strahlung hat in der Regel verschiedene Wellenbereiche. Auch die UV-Strahlung wird in grober Anlehnung an unterschiedliche biologische Wirkungen in drei Bereiche unterteilt. Dazu gehören UV-A, UV-B und UV-C . Wichtig ist dies deshalb, weil die unterschiedlichen Wellenlängen auch durch die in der natürlichen Atmosphäre befindliche Ozonschicht in verschiedenem Ausmaß absorbiert werden.
Tabellarische Übersicht
UVA, UVB und UVC im Vergleich
Je nach Wellenlänge sind die UV-Strahlen in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt
| UV-Bereich | Wellenlänge in nm* | Absorption durch Ozonschicht |
|---|---|---|
| UV-A | 320 - 400 (langwellig) | kaum |
| UV-B | 280 - 320 (kurzwellig) | 90 Prozent |
| UV-C | 100 - 280 (extrem kurzwellig) | 100 Prozent |
* nm = Nanometer
Expertentipp
Sonne trocknet die Haut aus. Cremen Sie mit After-Sun- oder Feuchtigkeits-Lotion. Nach dem Urlaub mit fetterer Creme.
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