So bräunt sich Ihre Haut

Der Bräunungsprozess ihrer Haut ist vor allem ein Schutzprozess. Denn wird unsere Haut in einem längeren Zeitraum der Sonne ausgesetzt, bildet die nach und nach entstehende Bräunung eine natürliche Schutzbarriere gegen die schädlichen Sonnenstrahlen (hauptsächlich UVA-Strahlung = Schutz der Lederhaut = Schutz vor Hautalterung). Dafür sind so genannte Melanozyten verantwortlich, die in der Basalzellenschicht vorkommen. Die eintreffenden UV-Strahlen veranlassen die Melanozyten zur Melaninbildung, das sich wie ein Schirm über den Zellkern ausbreitet, um diesen vor weiteren UV-Strahlen zu schützen. Der Schutz ist jedoch nicht grenzenlos. Bei langer und starker Sonnenbestrahlung können die Melanozyten geschädigt werden und sich in Tumorzellen verwandeln. Zusätzlichen Einfluss auf diesen Prozess haben im Gehirn gebildete und ausgesandte Hormone. Die mit Melanin versorgten Zellen wandern an die Hautoberfläche (das dauert einige Tage) und geben der Haut ihre Bräune. Das Maximum der Melaninproduktion ist – individuell unterschiedlich ausgeprägt - nach etwa drei Wochen erreicht.

Expertentipp

Sonne trocknet die Haut aus. Cremen Sie mit After-Sun- oder Feuchtigkeits-Lotion. Nach dem Urlaub mit fetterer Creme.
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