Glossar

Begriffe von A – Z



Altersfleckennach oben

sind bräunliche Flecken, die auf den Handrücken, an Unterarmen oder im Gesicht und Dekolleté auftreten. Sie entwickeln sich durch eine über Jahre erfolgte Sonnenbestrahlung der Haut. Altersflecken müssen nicht medizinisch behandelt werden; sie sind keine Krankheit. Oft beeinträchtigen sie jedoch das Erscheinungsbild erheblich und können so zu einem seelischen Problem werden. Die Entfernung der Flecken ist ohne Probleme bei einem Hautarzt möglich. Da es sich bei Altersflecken um ein kosmetisches und nicht um ein medizinisches Problem handelt, müssen die Behandlungskosten aus eigener Tasche bezahlt werden.

Benigner Tumornach oben

ist eine gutartige Wucherung, die keine Metastasen bildet.

Chemotherapienach oben

ist die Hemmung von Infektionserregern oder Tumorzellen im Organismus durch die Verwendung von Medikamenten.

Dermatologenach oben

ist ein Hautarzt.

Dermatologienach oben

ist die Lehre von der Haut und den Hautkrankheiten.

Diagnostiknach oben

ist ein Sammelbegriff für alle Untersuchungen, die zur Feststellung einer Krankheit führen sollen.

Dysplasienach oben

sind Zellveränderungen, die den Vorstufen des Krebswachstums entsprechen.

Eiterbläschen (Pustula)nach oben

sind mit mit Eiter gefüllte Hohlräume auf der Haut. Ein klassisches Beispiel für das Auftreten von Eiterbläschen ist die Akne.

Epidermisnach oben

ist die Oberhaut, darunter liegen die Leder- und Unterhaut.

Erythemnach oben

ist eine entzündliche Rötung der Haut bzw. ein Sonnenbrand.

Exzisionnach oben

ist eine Ausschneidung bzw. die operative Entfernung eines Körperteils oder Tumors.

Exzisionsbiopsienach oben

ist die Entnahme einer Gewebeprobe mittels eines Skalpells, die das gesamte verdächtige Gebiet umfasst und mikroskopisch untersucht werden soll.

Früherkennungnach oben

sind Maßnahmen, um Krebs so früh wie möglich zu erkennen. Jeder sollte einmal im Jahr zur Krebsfrüherkennungsuntersuchung gehen. Das deutsche Krebsfrüherkennungsprogramm sieht vor: bei Frauen über 20 werden die Geschlechtsorgane untersucht, ab 30 auch Brust und Haut, und ab 45 zusätzlich Enddarm und Dickdarm. Bei Männern über 45 werden die äußeren Geschlechtsteile, Dickdarm, Prostata und Haut untersucht.

Gennach oben

Gene sind die Erbanlagen, die auf dem Chromosomen der Zellkerne als Informationseinheiten angeordnet sind.

Genomnach oben

ist die Gesamtheit der genetischen Informationen, die in der Zelle enthalten ist, also der Chromosomensatz einer Zelle.

Histologienach oben

ist die Wissenschaft und Lehre vom Feinbau biologischer Gewebe. Die mikroskopische Betrachtung eines dünnen und speziell angefertigten Gewebeschnittes erlaubt die Beurteilung, ob eine gutartige oder bösartige Gewebswucherung (Tumor) vorliegt und gegebenenfalls auch Hinweise auf den Entstehungsort des Tumors.

Inzidenznach oben

ist die Häufigkeit, mit der eine bestimme Krankheit vorkommt.

Kältechirurgienach oben

ist die Zerstörung von Gewebe wie z.B. Tumorgewebe durch Kälte. Dabei wird die betreffende Stelle über wenige Sekunden beispielsweise mit flüssigem Stickstoff behandelt.

Kanzegorenenach oben

sind Stoffe, die Krebs hervorrufen können. Kanzegorene können von außen in den Körper gelangen oder von unserem Körper aus harmlosen Einzelsubstanzen zusammengesetzt werden.

Knötchenflechte (Lichen ruber planus)nach oben

ist eine entzündliche Erkrankung der Haut und der Schleimhäute, die meist schubartig auftritt. Betroffen sind vor allem Personen im mittleren Lebensalter von 30 bis 60 Jahren. Typische Symptome dieser Hautkrankheit sind einzelne blassblau-rötliche Knötchen im Bereich der Hand- und Fußgelenke, Unterschenkel, Knöchel oder ausschlagartig auftretende Knötchen am gesamten Körper. Auch können Bereiche der Schleimhäute betroffen sein.

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Expertentipp

Im Winter wird ein entstehender Sonnenbrand oft zu spät bemerkt, weil das Warnsignal, nämlich die Erwärmung der Haut, in der Kälte nicht spürbar ist.
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