Informationen zur Haut
Unsere Haut
Sonne und Wind, Regen oder Umwelt: Wir sind permanent von äußeren Einflüssen umgeben. Wir kommen mit Materialien, Stoffen, Lebewesen und vielfältigen anderen Dingen in Berührung. Tag für Tag sind wir so Kontakten, Belastungen und Beanspruchungen ausgesetzt, die uns viel abverlangen. Das ist nur möglich, weil wir umgeben sind von einer individuellen Schutzhülle – unserer Haut.
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Wir können nicht aus unserer Haut. Schließlich sind wir von Kopf bis zur Sohle damit eingehüllt. Je nach Körpergröße und -umfang ist unsere Haut mit knapp zwei Quadratmetern Fläche zugleich unser größtes Organ. Und zwar eines mit vollkommen verschiedenen Aufgaben, Funktionen und Bedürfnissen. Sich wohl fühlen in seiner Haut; das kennt jeder. Genauso wie das Gegenteil – denn unsere Haut vergisst nie. Sie ist ein fein eingestellter Seismograph für unser Befinden und unsere Lebensqualität. Mitunter wird sie auch deshalb als „Spiegel unserer Seele“ bezeichnet. Als optisch sichtbarster Bestandteil des Schönheitsideals hat sie auch Einfluss auf unser Spiegelbild in den Augen unserer Mitmenschen.
Die Haut hilft den Wärmehaushalt zu regulieren, ist Ausscheidungs- plus Tastorgan und zugleich als Schutzschild unverzichtbar: vor Druck, Krankheitskeimen sowie Bakterien. Damit wir Umwelt-, Klima- oder sonstige Einflüsse individuell aushalten, muss unsere Haut jedoch möglichst unversehrt sein. Bereits der Verlust ab 20 Prozent der Haut, z. B. durch schwere Verbrennungen, kann lebensgefährlich sein. Deshalb schützen und pflegen wir sie - vor Überbeanspruchung, Überforderung, Verletzungen und Krankheiten.

Aufbau der Haut
Unsere Haut besteht aus verschiedenen Schichten. Die wiederum übernehmen jeweils bestimmte Funktionen und vielfältige Aufgaben. Denn nur so kann die Haut ihren wichtigsten Aufgaben optimal nachkommen: uns zu schützen und für unser Wohlbefinden zu sorgen. Dafür ist sie an verschiedenen Körperstellen unterschiedlich ausgeprägt oder strukturiert.
Expertentipp
Im Winter wird ein entstehender Sonnenbrand oft zu spät bemerkt, weil das Warnsignal, nämlich die Erwärmung der Haut, in der Kälte nicht spürbar ist.
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